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Programme

Duke Ellington: A Concert Of Sacred Music


Concert Of Sacred Music

Concert Of Sacred Music 2

Zu einer Art musikalischem "Glaubensbekenntnis" wurde für Duke Ellington, der aus einer sehr frommen Familie stammt, sein "A Concert of Sacred Music". Es hatte 1965 in der Grace Cathedral in San Francisco Uraufführung.

Über die Kosten für dieses geistliche Konzert machte sich der Vollblutmusiker wenig Gedanken. "Ich möchte von allen das Bestmögliche. Ich möchte die besten Musiker, die besten Sänger und Chorleiter- Amateure wie Professionelle. Ich brauche jede mögliche Hilfe, aber ich möchte auch das sagen dürfen, wofür ich hoffentlich gut genug bin, weil diese die Aufführung aller Aufführungen sein wird - so Gott will", sagte Ellington damals.

Für ihn war das "Sacred Concert" ein Bekenntnis zu seinem fest verwurzelten christlichen Glauben. Die Texte des Werkes sind tief religiös, die Musik ist größtenteils geprägt durch die Tradition des Gospelgesangs. Ellington empfand dieses Konzert als außergewöhnliche Gelegenheit: "Jetzt konnte ich endlich öffentlich bekennen, was ich bisher auf den Knien nur selber sagen konnte".

Seit seinem Tod ist das "Sacred Concert", das schwarzamerikanische und europäische Musik miteinander verbindet, nur noch einmal, nämlich im vergangenen Jahr beim Meervokaljazz-Festival gespielt worden. Deshalb hat sich die Hannover Bigband unter der Leitung von Lothar Krist dieses Konzertprojekts angenommen und präsentiert diese "Jazzmesse" unter dem Motto "Duke Ellingtons Concert of Sacred Music".